12. August 2020

Suicide Squad und was jetzt?

Jeder, der schon einmal ein Drehbuch geschrieben hat, sei es aus Spaß oder um es wirklich zu verkaufen, der weiß das es leichter aussieht als es ist.

Man braucht eine Gute Story, ein paar Charaktere die sich durch die Geschichte entwickeln und viel Geduld. Aber das ist nicht alles. Jeder Charakter hatte schon vor der Geschichte eine Geschichte und deswegen, sehen wir ihn ja so wie er zum jetzigen Zeitpunkt ist. Manchmal fallen schon seitenweise Notizen an, bevor man eigentlich zu schreiben begonnen hat. Gerade wenn man, seine Arbeit verkaufen will um sie verfilmen zu lassen.

Gliederungen , Vorgeschichten, der Plot und sonstige Notizen sorgen hier schon meist für einen vollen Kopf. Bis dahin hast du nicht mal begonnen auch nur im Ansatz am eigentlichen Script zu arbeiten. Dann hast du vielleicht noch einen Beruf, Freunde, Familie etc. Ein Drehbuch braucht nun mal Zeit und selbst wenn die Geschichte unbedingt raus will. Du siehst oder hörst etwas und schon fängst du an Passagen zu verändern, weil du neu inspiriert wurdest. Eine Deadline ist nicht schlecht, aber irgendwer muss noch gegen lesen und dann muss vielleicht hier und dort was verändert werden.  Es ist frustrierend und manchmal will man aufgeben. Manchmal sitzt du nach der Arbeit noch bis 3 Uhr morgens und tippst und manchmal passiert tagelang: Garnichts.

Woher ich das weiß? Tja…

Einer der das auf jeden Fall weiß ist: David Ayer.  Er ist Autor zahlreicher Filme wie Training Day, The Fast an the Furious, S.W.A.T oder Herz aus Stahl und jüngst Suicide Squad.

Vor einigen Tagen, postete ich einen Link, indem er nun schilderte, das er getroffen war von der negativen Kritik an Suicide Squad und einräumte Fehler gemacht zu haben.  Leider war der Link kaputt. Ich entschuldige mich dafür. So etwas darf nicht passieren. Egal wie müde man ist.

Ayer, bestätigte nun an Suicide Squad 2 zu arbeiten und diese Chance, räume ich ihm gerne ein. Denn schreiben und inszenieren kann er eigentlich.

Hier eine kleine Wunschliste meinerseits zu Teil 2:

  • Wenn du einen Joker hast, benutze ihn!
  • Weniger ist oft mehr (lass keine Figuren sterben, die nicht eingeführt wurden und die ich gar nicht kenne oder kennen will)  
  • Ich will einen Kampf zwischen Harley, Batman und Joker
  •  ein vernünftiger Editor nicht wieder Trailerpark (nicht die Band)
  • kein CGI – Effektsalat
  • Soundtrack? Ja! Aber nicht wie im ersten Teil ein 90 minütiges Musikvideo
  • mehr Tiefe

Ach ja und wenn du einen Joker hast, benutze ihn , verdammt!

Ich bin gespannt auf Suicide Squad 2. Ihr auch?  Was würdet ihr anders machen oder was nicht?

„Ich will nicht das du für mich stirbst. Ich will das du für mich lebst!“

Joker, Suicide Squad, von David Ayer

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*